Abschied von unserem Gemeindepraktikanten

Die Gemeinde ist die Bibelschule schlechthin. Man schaut in Gottes Wort, betet, verbringt Zeit unter der Woche miteinander, trifft sich in Hauskreisen, singt, teilt Freud‘ und Leid, lacht, ermahnt, ermutigt, vergibt einander und und und.

Es gibt auch Bibelschulen, in denen man ein- oder mehrjährige Ausbildungen absolvieren kann. Dort lernt man ebenfalls viel über Gottes Wort, lebt den Alltag miteinander und wächst aneinander. Solch eine Bibelschule besucht auch unser Gemeindepraktikant Robert H., der uns heute nach zwei Monaten wieder verlassen hat.

Er lernte das ganze Spektrum unseres Gemeindelebens kennen: Neben Familien, die ihn zum Essen einluden, besuchte er Hauskreise, Gebetsstunden, Bibelstunden, unsere Jugend und natürlich die Gottesdienste. Dabei durfte er nicht nur Zuschauer sondern auch Mitarbeiter sein: Die beiden Jugendstunden, die er hielt, drehten sich einmal um Nehemia und das andere mal um die Wunder Jesu. Seine Predigt handelte von der Waffenrüstung Gottes in Epheser 6 (sie kann hier nachgehört werden). Es gab auch ein Sonderprogramm mit einem Vortrag über die Stiftshütte, die Gott Israel nach Seinen genauen Anweisungen bauen ließ. Robert brachte dazu auch ein Modell von seiner Bibelschule mit, was sich Erwachsene und Kinder genau anschauen konnten.

Doch nicht nur bei den Gemeindeveranstaltungen war er vor Ort; Robert konnte auch das Familienleben von unserem Pastor Pascal hautnah miterleben. Von der Tagesgestaltung einer sechsköpfigen Familie über die Durchführung von Familienandachten bis hin zu theologischen Unterhaltungen über den Predigttext und Tipps für die praktische Kunst des Predigens war alles dabei.

Alles in allem war es ein bunt gemischtes Praktikum, das Robert, der später gerne als Missionar arbeiten möchte, bei uns erleben konnte. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm Gottes Segen und Weisheit für seinen weiteren Werdegang.