Eine Symphonie auf sonniger Wiese

Eine Symphonie auf sonniger Wiese

Am letzten Mittwoch war es soweit: Wieder öffneten die Stände, stieg der Rummel, flogen Luftballons auf der Wiese an der Falkenberg Chaussee. Zunächst begann der Morgen kühl und mit Nieselregen. Dennoch waren schon vor 9 Uhr die ersten Aufbauhelfer auf (Auto-)Achse und ließen sich durch mit Regen beträufelte Tische und Stühle nicht unterkriegen.

Pünktlich mit der Ankunft unserer Deko-Künstlerin und ihrem kleinen Sonnenschein erstrahlte auch die Sonne von oben zum ersten Mal aufs Festgelände. Schon bald war die holzige Theke in ein einladendes Buffet an Schriften und dieses Jahr auch Kuchen, Kaffee und Keksen verwandelt. Direkt neben unserem Strand war auf der offenen Wiese genug Platz für Stehtische, Sitzgelegenheiten und Kinderspiele.

Kaum war der Stand bereit, schlenderten auch schon die ersten Besucher den Weg entlang — und der Strom sollte auch bis zum Abend um 18 Uhr nicht abreißen. Dabei war jedermann, -frau und -kind bei unserem Stand gut aufgehoben. Nicht zuletzt durch eine überwältigende Fülle an leckerem Kuchen und reichlich Kaffee, die aus allen Himmelsrichtungen eintrafen. So ließ sich der ein oder andere doch überzeugen, nicht gleich weiterzugehen und auf ein kurzes oder längeres Gespräch über Gott und die frohe Botschaft da zu bleiben.

Und so nahm sie ihren wohlklingenden Lauf, die Symphonie der eifrigen großen und kleinen, älteren und jüngeren Helfer, die sich fließend abwechselten, ob am BiGeBe-Stand, am Angelspiel, an der Wurfmaschine, hinter der Theke, am Stehtisch oder auf der Wiese – und all das bei wunderbarem, vom Herrn geschenkten Sonnenschein.  
Getragen wurden wir dabei von jedem einzelnen Gebet für das Gelingen dieses Einsatzes. Erst die erbetene Hilfe des Herrn bot uns den festen Boden, auf dem die Symphonie stattfinden durfte. 

Einmal mehr sind wir dem Herrn dankbar für die Freiheit, Sein Wort weiterzugeben, ob gedruckt oder gesprochen. Inmitten der zuhörenden Ohren kann uns die entgegengebrachte Ablehnung nicht entmutigen, denn Gottes Wort ist nicht tot zu kriegen. Gottes gesprochenes Wort ist geistlich und besteht auch dann, wenn alle Bücher verbrannt sein mögen (Mt 24,35). Gottes fleischgewordenes Wort ist lebendig und am dritten Tag aus dem Grab auferstanden (1Kor 15,4) — und durch Ihn haben auch wir geschenktes, ewiges Leben! Mögen viele unserer noch geistlich toten Nachbarn in Hohenschönhausen zum Leben erweckt werden. Beten wir dafür — und dass ausgesprochene Einladungen zum Gottesdienst am Sonntag wahrgenommen werden.